Im Juni werden die Marbacher Sängerknaben ihr 30-jähriges Jubiläum feiern. Damit sind wir nicht ganz so alt wie der Leipziger Thomaner Chor, aber wir werden unser Jubiläum trotzdem feierlich begehen: mit dem fast schon traditionellen Konzertgottesdienst in der Ludwigsburger Schloßkirche am 24. Juni um 18.00 Uhr und mit einem Jubiläumsgottesdienst in der Katholischen Kirche Marbach am 1. Juli um 10.30 Uhr. In beiden Gottesdiensten werden wir die Missa brevis in G, KV 49, von Wolfgang Amadeus Mozart mit Orchester und Solisten aufführen.
Am 1. Juli wird nach der Messe das Jubiläum in Form eines Chorfestes gefeiert. Wir laden Sie bereits heute zu allen Veranstaltungen herzlich ein!
Live Blog vom 6. Nationalen Chorfestival der Pueri Cantores in Würzburg 2011Singen von Gottes Wegen ...... und Zelten unter seinem hoffentlich trockenen Himmel!12. Juli 2011, 17 UhrMorgen geht´s los! Der Vortrupp startet schon kurz nach 8 Uhr Richtung Campingplatz "Kalte Quelle", um die Zelte aufzubauen. Zum ersten Mal in ihrer Geschichte werden die Marbacher Sängerknaben die Teilnahme an einem Chorfestival mit einem Zeltlager verbinden. Man darf gespannt sein ... Auch diesmal werden wir versuchen, Eltern und Freunde mit Bildern und Texten auf dem Laufenden zu halten. Das Programm ist ganz schön voll ... 12. Juli 2011, 22.20 UhrAuf das Wetter morgen dürfen wir auch gespannt sein. Nachdem es hier bei uns mal kurz nach Weltuntergang aussah, scheinen sich die schlimmsten Gewitter zu verziehen. Und Sorgen um die Lieben braucht man sich auch nicht zu machen: wir haben zwei Wohnwagen mit Vorzelt, für die Gruppenzelte haben wir Bodenplanen dabei, der Campingplatz hat einen überdachten Aussenbereich und eine gemütliche Klause gibt es zur Not auch noch! Und ab Donnerstag soll das Wetter stetig besser werden. 14. Juli 2011, 14.22 UhrSingen von Gottes Regen! Dieses leicht abgewandelte Motto des Festivals konnte und gestern nach der Eröffnungsfeier im Dom einfallen: es goss in Strömen. Die Ursache: möglicherweise ein total "verstimmtes" Vater unser. Aber die Zelte standen ja schon, die Luftmatrazen waren aufgeblasen und die Schlafsäcke ausgerollt. Und heute zur Probe nach dem Frühstück schien auch schon wieder die Sonne. Die Sachen können also trocknen....
15. Juli 2011, 7.40 UhrUnd hier sind wir wieder! Heute werden wir zum Diözesantag nach Miltenberg fahren. Aber vorher noch ein paar Informationen zum gestrigen Nachmittag und Abend: Der Chor hatte eine Stadtführung gebucht und wurde von einer freundlichen Holländerin durch die Innenstadt begleitet. Am Abend, gestärkt in der Mensa mit Nudel und Sauce, traf man sich zum Fest der Chöre in der s.Oliver Arena. Etwa 3000 Sängerinnen und Sänger lauschten einem bunten Programm: die Würzburger Domsingknaben, ein Stand-Up Comedian und die Gruppe MayBeBop sorgten für Unterhaltung. 15. Juli 2011, 22.10 UhrWas für ein Tag! Nach einem gut durchorganisierten Frühstück ging es mit den Autos zum Diözesantag nach Miltenberg. Mit einem Friedensgebet der Knabenchöre wurde das Programm begonnen. Die gastfreundlichen Miltenberger verwöhnten uns dann mit Spaghetti Bolognese, Kuchen und Getränken. Danach war Offenes Singen auf dem Marktplatz angesagt. Die Marbacher Sängerknaben zwischen den Regensburger Domspatzen und dem Kölner Domchor. Und dann: eine Fahrt auf dem Main. Den Höhepunkt des Tages bildete das Fußballturnier der Knabenchöre. Neben unserer bunt zusammengewürfelten Truppe wirkten die anderen Mannschaften teils sehr professionell: Trikots, Schienbeinschützer, usw. Und dann: durch zwei tolle Tore eines unserer Jüngsten, David Höhn, gelangten wir bis ins Endspiel. Nur die Kölner konnten uns glücklich 1:0 schlagen.
16. Juli 2011, 21.28 UhrLogbuch der Marbacher Sängerknaben, Sternzeit 08/15. Captain Markus hat erfolgreich seine Prüfung "Künstlerische Ausbildung" bestanden und eine angemessene Grillparty ausgelobt.
Doch zunächst zum Tage: einem ausgewachsenen Frühstück folgte eine intensive Probe für den morgigen Gottesdienst im Dom. Der Bayerische Rundfunk überträgt live im dritten Fernsehprogramm ab 10 Uhr. Wir stehen im linken Querschiff. Die Probe war konzentriert und um 12 Uhr zu Ende.
Danach wieder Mensa, die Jungs können sich ja schon mal an den Geschmack gewöhnen. Nach kurzer Pause ging es weiter zum Stift Haug. Zusammen mit den Rottenburger Domsingknaben gestalteten wir ein Begegnungskonzert mit regem Zuspruch zahlreicher Ureinwohner.
Zurück zur Grillparty. Es wurde reichlich gegrillt, verputzt und auch bereits gespült. Danke Marc und Florian. Momentan singt der Chorleiter sentimentale Lieder zur Gitarre, das kann ja heiter werden ...
17. Juli 2011, 20.40 UhrEs ist vollbracht! Das erste Zeltlager der Marbacher Sängerknaben wurde erfolgreich beendet. Nach kurzer Nacht herrschte Gedränge im Waschraum: duschen, föhnen und wohlriechende Essenzen auflegen.
Eine tolle Messe, die mit einem begeisterten Applaus endete. Der Himmel über Würzburg weinte große, bittere Tränen als wir das Lager abschlugen und uns auf den Heimweg machten... Was bleibt? Fußball ist eine tolle Ergänzung zum Chorgesang! Der Pokal bekommt einen Ehrenplatz! Die Lunchpakete waren eindeutig besser als in Essen und Münster! Hoffentlich müssen wir uns den Comedian nicht noch ein drittes Mal anschauen! Es gibt nahezu unendlich viele Möglichkeiten, Unordnung in ein Zelt zu bringen! Wie lange wird es wohl dauern, alle irgendwie fremdgepackte Sachen zurückzutauschen? ENDE
Probenwochenende Mettelberg April 2011Proben, Grillen und Gruseln, Lagerfeuer, Abenteuer ...... bei herrlichem Wetter in Mettelberg. Den Marbacher Sängerknaben wurden die Proben für das Osterprogramm und das geplante Konzert im Sommer diesmal erheblich "erschwert": das Wetter an unserem Probenwochenende war rekordverdächtig gut. Trotzdem widmeten wir uns intensiv unseren Proben. Es galt die Auftritte an Ostern vorzubereiten. Und im Sommer wartet ein Konzert in der Schloßkirche in Ludwigsburg auf uns. Geprobt wurde die "Missa fac bonum" von Johann Valentin Rathgeber (1682-1750).
Geheimnisvoll wurde dann zur Nachtwanderung gebeten. Einige Jungs hatten eine aufwändige Präsentation, die bereits starke Nerven voraussetzte, vorbereitet. Das Wort "Dracula" machte die Runde, geheime Zeichen, strenges Taschenlampenverbot: es gruselte gewaltig!
Nationales Chorfestival der Pueri Cantores in WürzburgDie Vorbereitungen haben begonnen!
Die Anmeldezettel wurden bereits verteilt. Bei einem Elternabend werden wir über die Details informieren ...
Live Blog vom 36ten Kongress der Pueri Cantores in Rom 2010Deus caritas est ...... Gott ist die (Nächsten-) Liebe lautet das Motto des Kongresses und wohlversehen mit dem Reisesegen aus der Christmette machen wir uns auf die Reise nach Rom! 27.12.2010, 11Uhr
Wir treffen uns am Bahnhof in Marbach, um mit der S-Bahn zum Flughafen zu fahren. Um 14.05 Uhr heben wir mit Germanwings ab und steuern Rom (Fiumicino) an. 27.12.2010, 18Uhr
28.12.2010 21.11UhrNach der ersten Nacht in unserer Unterkunft starten wir um 8 Uhr mit einem ausgiebigen Frühstück. Danach geht es zum Colosseum. Rom, die Sonne brennt .... Nach einer eineinhalbstündigen Besichtigungstour der Jungs (Löwen wurden nicht gesichtet) geht es über das Capitol und den Tiber nach Trastevere zum Mittagessen. Pizza und Eis schmecken gut und beleben die müden Gemüter wieder etwas.
Anschließend geht es mit dem Bus zur Engelsburg und weiter zum Vatikan.
In der Audienzhalle des Vatikan treffen wir die anderen etwa 90 Chöre und erleben mit einem der in Rom reichlich vorhandenen Kardinäle eine wunderschöne Eröffunungsfeier. Mit der Metro fahren wir reichlich müde zurück zum Hotel. Abendessen. Nachtruhe. Und morgen geht es weiter ... 29.12.2010, 18.45 UhrNach dem Frühstück geht es zügig mit Metro und Bus zum Gottesdienst der deutschsprachigen Chorverbände in Santa Maria Maggiore.
Unser Chorbruder Otto darf konzelebrieren und legt auch ohne Bart ein astrein gesungenes Evangelium hin.
Zum Mittagessen decken wir uns in einem Supermarkt ein und verzehren die Köstlichkeiten verbotenerweise auf der Spanischen Treppe. Wir sind ja schließlich im Namen des Herrn unterwegs!
Danach müssen wir einen ausgiebigen Verdauungsspaziergang unternehmen, der uns zur Fontana di Trevi führt. Einige Münzen finden -einem alten Brauch folgend- ihren Weg über linke Schultern ins Wasser. Wir wollen wiederkommen!
Durch enge Gassen geht es weiter zum Pantheon. Das gigantische, ursprünglich heidnische Bauwerk fasziniert unsere Jungs (und Gabi).
Weiter zu einem der wichtigeren Tagesordnungspunkte: dem angeblich besten Eislokal Roms (über 140 Sorten).
Das Eis schmeckt auch bei gefühlten 2 Grad extrem lecker.
Über die Piazza Navona geht es in einem kuschelig besetzten Bus zur Pyramide. Soweit die Füße tragen ... Jetzt müssen die Chronisten zum Abendessen. Morgen gehen wir Papst! 30.12.2010, 15 UhrHeute gibt es einen Zwischenbericht! Etwas früher als üblich sitzen wir beim Frühstück und schmieden Pläne: Eugen und Bernhard sollen als Vorauskommando gute - wenn nicht gar die besten - Plätze in der Audienzhalle reservieren. Dann geht es auf zur Metro. Am Eingang erhalten wir vom inzwischen angekommenen Vorkommando einen Anruf: keine Taschenmesser. Eine kurze Überprüfung fördert etwa vier dieser verbotenen Teile zu Tage. Sie werden von "Freiwilligen" zurück ins Hotel gebracht. Der Rest fährt in einer schön kuscheligen Metro zum Vatikan. Durchleuchten der Taschen, Metalldetektoren durchschreiten und schon sind wir drin. Nach der "Probe" ist dann Papst!
Und wir sind wie immer ganz nahe dran.
Leo schüttelt ihm die Hand, das Geburtstagskind David und Martin dürfen auf´s Podium. Wow! Nach diesem Erlebnis der besonderen Art werden wir von den Sicherheitsleuten zügig nach draußen getrieben.
Das schöne Wetter überzeugt uns: Wir machen ein Pullover-Foto vor Sankt Peter.
Weiter zur Metro und zum Mittagessen. Danach sollen unsere Knaben ruhen.
Am Abend gibt es noch ein Konzert mit dem französischen Chor Les Petits Chanteurs de Ste. Croix d´Orleans - oh lálá - in San Giovanni Leonardi bei Padre Domenico. Auf dem Heimweg erzittert der Bus unter der Stimmgewalt des Chores, sehr zum Vergnügen einiger Mitfahrer. Und danach spendiert uns unser Geburtstagsjugendlicher David noch ein Eis. 31.12.2010, 20.50 UhrHeute haben wir einen freien Tag. Es wird beschlossen die römische Unterwelt zu erkunden: die Katakomben von Priscilla. Hier versteckten sich Christen, die keine Lust hatten als Löwenfutter im Colosseum zu enden. Beindruckend! Der anschließend angepeilte Petersdom ist leider geschlossen, und auch in die Kapuzinergruft verwehrt uns den Zugang. Statt dessen gibt es Pizza auf der Piazza.
Zum Abschluß wandern wir über den Aventin (einen der sieben Hügel Roms) zur Pyramide. Auf dem Aventin werfen wir einen Blick durch das berühmteste Schlüsselloch Roms auf den Petersdom. Ganz schön geschafft sitzen wir anschließend in der Abschlußandacht unseres Chorbruders Otto. Tempus fugit ... Jetzt wird Silvester gefeiert und morgen geht´s zurück nach Marbach. |
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